![]() |
|||||||||||||
|
|||||||||||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Unsere Ziele oder Wünsche und bestimmt auch Hoffnungen
Eine Rubrik, die man auf fast jeder Züchterseite findet und eigentlich finde ich persönlich es schwierig, seine eigenen Ziele zu formulieren, ohne, dass es zu einem Wiederholungseffekt kommt. Manchmal wäre es mir lieber, die Unterschiede aufzuzählen. Fakt ist aber, das ist uns wichtig und das steht, wie wohl bei vielen anderen Züchtern, ganz oben auf der Liste. Gutes Wesen, gesund und im Standard. Gesund und im Standard sind ja im weitesten Sinne messbare Faktoren. Nur: Was heißt denn bloß gutes Wesen? Wesen ist eine Sache der Wahrnehmung und der persönlichen Vorlieben. Allerdings, das darf nicht vergessen werden, sprechen wir hier von einer Jagdgebrauchshunderasse, und diese zeichnen sich immer durch bestimmte Wesenszüge aus, entsprechend ihrer Aufgaben. Bei uns entstand der Gedanke durch unsere Hazel, eine traumhafte Hündin, wenn es um die Arbeit geht, klar im Kopf, nervenstark, belastbar, jagdlich - obwohl nie dahingehend gefördert - hat sie als einziger unserer Hunde eine jagdliche Prüfung. Ein Wahnsinns-Hund, eine Ausnahmeerscheinung im Standing und im Wesen. Anatomisch korrekt, eine glatthaarige Hündin mit viel Farbe, Mut und großem Herzen. Sie gab den Impuls. Ihr einzigartiges Wesen kombiniert mit vielen optischen Vorzügen wollten wir erhalten und weitergeben. Leider erkrankte Hazel´s linkes Auge an Katarakt, was sie nicht beeinträchtigt, aber natürlich die Zucht mit ihr ausschloß. Auch heute noch für uns ein trauriges Kapitel. Trotzdem war die Idee noch da, aber länger nicht mehr spruchreif. Auch als Coffee bei uns einzog, war das erste Ziel nicht die Zucht, sondern die Arbeit, zu viel kann passieren auf dem Weg dahin. Das sich Coffee so gut entwickeln würde, macht uns noch heute froh. Je länger wir sie haben, um so mehr wird uns klar, welch ein kleines Juwel wir da unser eigen nennen dürfen. Ihr erster Wurf aus der Verpaarung mit Rüdiger (Fips vom Watzenhahn) war und ist außerordentlich gut gelungen, so dass sie hier gezeigt hat, welches Potential für die Zucht in ihr steckt. Ihr Sohn Atze alias Whisky hat viel von seiner Mutter geerbt, wir sind sehr auf eventuelle Nachkommen von ihm gespannt.Ihr zweiter Wurf mit zwei Hündinnen nach Black Jack vom Burgholz, unterscheidet sich typ- und größenmäßig. Beide Hündinnen sind kräftiger und größer als Anna, wobei Briana eher an Anna´s Größe und Gewicht heranreicht, hier sieht man deutlich den Einschlag der Mutter kombiniert mit der Eleganz des Vater, eine sehr schöne, glatthaarige Hündin. Brenda zeigt deutlich den Barsetta-Einschlag, kräftig und ein bissl derb, auch im Umgang, anatomisch eine sehr korrekte Hündin, die größer als ihre beiden Schwestern ist. So dass für uns einfach wichtig ist, dass das Gesamtpaket stimmt. Wir mögen die Vielfalt, wir finden, dass es wichtig ist, den glatthaarigen Typ zu erhalten, weil es dem Parson nicht entspricht NUR rauhaarig zu sein (und der Fellqualität nicht zuträglich ist). Wir mögen auch kleinere Parsons, finden es wichtig, dass die Größe sich nicht immer weiter nach oben verschiebt (und man im Zweifel den Standard uminterpretiert oder umformuliert), denn großrahmige Hunde haben nur noch wenig mit dem ursprünglichen Zuchtziel zu tun, kleine korrekte Parsons zu züchten, ist eher unser Ziel. Wir mögen Hunde mit einem Wesen, welches eher von mehr als von weniger Temperament gekennzeichnet sind, die aber trotzdem klar im Kopf und führig sind. Und eine gewisse Härte schätzen wir auch. Das sind natürlich alles Dinge, die überaus schwer zu planen sind, aber wir arbeiten dran - und Anna jedenfalls ist genau das, was ich mir unter einem Parson vorstelle, ausdauernd, triebig, selbstbewußt, trotzdem führig und ausgesprochen albern und witzig. Brenda, unsere zweite selbst gezogene Hündin, ist in allem der anspruchsvollere Hund, was Führung und Konsequenz angeht, ein ständig arbeitsbereiter Parson mit enormen Selbstbewußtsein und Mut. Alle unsere bisher gezogenen Welpen sind größenmäßig im mittleren Bereich, die Hündinnen von 33 - 34 cm, der einzige Rüde liegt bei ca. 35 cm. Zwei unserer Nachzuchten sind glatt geblieben, zwei rau. Und natürlich sind diese Dinge noch wichtig, aber an sich selbstverständlich: Durch unsere Mitgliedschaft in einem VDH-zugehörigen Verband, sind Gesundheitsuntersuchungen und Vorsorge bei Elterntieren und Welpen obligatorisch, so dass wir hoffen, hier alles getan zu haben, was möglich ist. Die Aufzucht der Fleckenzwerge findet natürlich bei UNS im Haus statt, klar, denn einen Zwinger haben wir nicht (Ja, wir sind das schon gefragt worden.) Unser A-Wurf ist im Wohnzimmer zur Welt gekommen und ist dort auch aufgewachsen. Es gab mit zunehmender Aktivität einen großen abgesperrten Bereich mit unserem Edel-Welpenauslauf und ab der fünften Woche konnten die Zwerge auch viel Zeit draußen verbringen. Bei der Auswahl der Eltern lassen wir uns nicht nur vom Äußeren oder den guten gesundheitlichen Werten leiten, sondern achten sehr speziell auch auf das Wesen des Partners. Unser Rüdiger, der Coffee bei unserem A-Wurf decken durfte, ist in allen Bereichen ein quitschfideler, tougher, sehr "lustiger" und kuscheliger kleiner Kerl, der in der Familie, aber auch bei der Arbeit seinen "Mann" steht. Und auch Jacko, den wir als Vater unseres B-Wurfes ausgesucht haben, zeigt hervorragende Arbeitseigenschaften gepaart mit einem freundlichen, nervenstarken Wesen. Dadurch hoffen wir, von der Veranlagung der Welpen ihnen eine gute Mischung der Eltern mitgeben zu können. Sind sie erstmal auf der Welt, folgt die "Prägung" - durch die Mutter, durch das Rudel und natürlich durch uns - die Menschen. Weil wir darum wissen, wie wichtig solch eine Prägung ist, werden unsere Welpen bestmöglich geprägt und aufgezogen, und das tun wir u.a. auch, weil wir über Jahre hinweg die Welpenstunde in unserem Verein betreut haben und so sehr viele Eindrücke sammeln konnten. Leider auch mit schlecht aufgezogenen oder schlecht geprägten Welpen, die schon als Babys mit gesundheitlichen oder umwelttechnischen Problemen zu kämpfen hatten (diese Welpen waren oft in Unwissenheit, Naivität oder ganz spontan irgendwo gekauft worden!). Von den normalen und gut sozialisierten Zwergen brauchen wir hier nicht sprechen, denn das empfinden wir als eine Normalität. Natürlich ist nicht jeder Zwerg gleich dem anderen, es gibt die Sensiblen und die Draufgänger, die Coolen und die Ruhigen, trotzdem sieht und spürt man genau, wo eine gute Kinderstube dahintersteckt. So werden wir uns also einiges einfallen lassen, um aus den kleinen Meerschweinen möglichst sichere und "coole" Jungs und Mädels zu machen. Wir haben viele Dinge auf dem Zettel, neben den vielen üblichen Prägungsaufgaben, unsere Babies werden z.B. auch mal mit auf Tour genommen, wenn es ihr Alter zuläßt, mal dürfen sie unseren Hundeplatz unsicher machen in einer extra für sie eingerichtete Welpenstunde, mal fahren wir auch zu Freunden, die ebenfalls Parson besitzen und Welpen lieben. So dass, wenn unsere Babys das Haus verlassen, wir Ihnen die bestmöglichen Vorraussetzungen für ein schönes Leben mitgeben. Neben reichlich Liebe und Fürsorge erhalten die kleinen Wichte natürlich mehrere Entwurmungen, ihre erste Impfung und werden mit acht Wochen vom Zuchtwart begutachtet und "abgenommen". Ich erwähne diese Dinge, auch, wenn sie für uns selbstverständlich sind, trotzdem, wie viele andere verantwortungsbewusste Züchter auch auf ihren HPes, denn auch diese Fragen werden uns gestellt. Für uns mag dies selbstverständlich sein, für manch andere Züchter scheinbar nicht, anders kann ich mir diese Fragen nicht erklären. Unsere Welpen sind für uns etwas ganz besonderes. Um für diese kleinen "Schätze" das richtige Zuhause zu wählen, werden wir versuchen, bei der Auswahl des für Sie passenden Begleiters für die nächsten zwölf bis fünfzehn Jahre unterstützend tätig zu sein, aber das ist ja selbstverständlich. Natürlich stehen wir auch nach dem Auszug des kleinen Wichts für Informationen oder eine weiterführende Ausbildung (im Raum Berlin) zur Verfügung. Für erste Gespräche in dieser Richtung sind wir jederzeit offen, rufen Sie uns an oder schicken eine Mail. Wenn Sie sich für einen Welpen aus unserer Zucht interessieren, seien Sie deshalb bitte nicht überrascht, wenn wir auch Sie, Ihre Wünsche und Ziele hinterfragen. Wir möchten Sie vorher kennenlernen, sowie Sie uns ja auch. Jeder Interessent sollte sich im Übrigen, neben den vielen anderen Überlegungen, ob nun ein Hund in´s Leben paßt oder nicht, darüber im klaren sein, dass der PRT eine Jagdgebrauchshund-Rasse ist, mit anderen Worten: Ein sog. Couchpotatoe erhalten Sie nur, wenn Sie vorher viel Zeit auch in die Erziehung investiert haben und ihr Hund wirklich körperlich und geistig ausgelastet ist, haben Sie dafür keine Zeit oder kein Interesse, ist der Parson vielleicht nicht der richtige Hund für Sie oder Ihre Familie, denn je nach Temperament sind diese großen Hunde in kleinem Körper auch anspruchsvoll und fordernd. Ja, und diese Terrier haben auch Jagdtrieb, der eine mehr, der andere weniger, aber es liegt in seinen Genen… und das ist auch gut so. (Mehr zu Fellpflege, Gesundheit und Erziehung auf unserer Seite: www.russell-info.de) Und ein empfehlenswertes Buch für den Einstieg:
|
||||||||||||
| Christiane Jantz - Neuhofer Str. 102 - 12355 Berlin - 030/664 63 723 | |||||||||||||